Ticker: Die 7 Mitglieder im Nationalrat sind wiedergewählt – Maya Graf bleibt Ständerätin

  22.10.2023 Baselbiet, Wahlen

19.00 Uhr: Das wars vom Wahlsonntag!
Mit den offiziellen Resultaten zu den Nationalratswahlen verabschiedet sich der «Volksstimme»-Ticker vom Wahlsonntag. Alle Fakten und Stimmen zu den Resultaten der National- und Ständeratswahlen im Baselbiet lesen Sie in der «Volksstimme» vom Dienstag. Danke für Ihr Interesse und einen schönen Sonntagabend.

18.50 Uhr: NATIONALRAT – Das Schlussresultat ist bekannt: Bisherige wiedergewählt
Das Warten und Zittern hat ein Ende, das Wahlresultat im Baselbiet ist bekannt und offiziell. Die Sitzverteilung bleibt unverändert, damit sind alle bisherigen Mandatsträgerinnen und -träger wiedergewählt: Eric Nussbaumer und Samira Marti von der SP, Thomas de Courten und Sandra Sollberger von der SVP, Daniela Schneeberger von der FDP, Elisabeth Schneider-Schneiter von der Mitte und Florence Brenzikofer von den Grünen.
Für die Vertreterinnen und Vertreter von SVP und SP war die Wiederwahl unbestritten, ebenso für die Thürnerin Daniela Schneeberger (FDP) und die Biel-Benkerin Elisabeth Schneider-Schneiter (Die Mitte). Zittern musste Florence Brenzikofer (Grüne), am Ende reichte es aber auch der Oltingerin zur Wiederwahl. Eine Überraschung im Wahlresultat blieb damit aus: Die GLP schafft es nicht, sich einen Sitz zu sichern.

Die stärkste Partei bleibt die SVP mit 28.9 Prozent (2019: 25,1%) Wählerstärke. Die SP liegt mit 24.7 Prozent (21,8%) auf Rang 2, die FDP belegt mit 14.2 Prozent (16.5%) den dritten Rang. Die Mitte trat erstmals in dieser Form zu den Wahlen an und sichert sich 10.6 Prozent, die Grünen verlieren 8 Prozent und haben noch 10 Prozent der Wählerstärke auf sich vereinen können. Die Grünen gehören im Baselbiet – wie im nationalen Trend auch – zu den Verlierern am Wahlsonntag. Eine Ausnahme bleibt: Die Wiederwahl von Maya Graf in den Ständerat.

17.50 Uhr: Warten dauert an – Blick in Resultate der Bisherigen
Das Warten auf das definitive Resultat der Nationalratswahlen dauert an – noch fehlt immer noch das Ergebnis aus Binningen. Wir werfen darum einen Blick auf die Wahlresultate der bisherigen Nationalrätinnen und Nationalräte: Am meisten Stimmen können die beiden SP-Mandatsträger Eric Nussbaumer und Samira Marti auf sich vereinen. Sie erzielen beide über 30\'00 Stimmen. Insbesondere für Marti ist das Resultat ein Glanzerfolg. Die Co-Präsidentin der SP-Fraktion im Bundeshaus ist die jüngste Parlamentarierin im Bern aus dem Baselbiet. Den dritten und vierten Rang sichern sich die beiden SVP-Vertreter: Thomas de Courten sichert sich über 28\'000, Sandra Sollberger über 27\'000 Stimmen. Daniela Schneeberger (FDP) kommt derweil auf über 18\'000 Stimmen. Florence Brenzikofer (Grüne) und Elisabeth Schneider-Schneiter (Die Mitte) kommen auf etwas über 17\'500 Stimmen, wobei Brenzikofer die Nase bei den absoluten Stimmen knapp vorne hat. Aber eben: Das Resultat aus Binningen fehlt noch.

17.10 Uhr: Parteistärken in der Übersicht
Noch fehlen die Resultate der Gemeinde Binningen – die anderen 85 Gemeinden des Baselbiets haben jedoch gewählt. Die Wählerstärken sind entsprechend bereits deutlich: Die SVP mit rund 29 Prozent und die SP mit rund 24,5 Prozent bleiben die stärksten Parteien im Baselbiet. Beide können ihre Wähleranteile im Vergleich zu 2019 erhöhen: die SVP um rund 4, die SP um rund 2,5 Prozentpunkte. 
Den dritten Rang holt sich die FDP zurück – mit einer Parteistärke von knapp 14 Prozent. Die FDP verliert jedoch im Allgemeinen an Wählerinnen und Wähler im Baselbiet (-2.5%). 
Die Mitte und die Grünen liegen nahe beieinander, mit je ca. 10 Prozent Wählerstärke. Die Grünen verlieren damit deutlich an Stärke: 2019 konnte die Partei noch 18 Prozent auf sich vereinen und damit einen historischen Wahlerfolg feiern.
Die GLP kann wie erwartet leicht zulegen: Sie kommt auf knapp 7 Prozent, im 2019 waren es noch 5 Prozent.


16.50 Uhr: OFFIZIELLES RESULTAT: Maya Graf bleibt Ständerätin
Jetzt ist es offiziell: Maya Graf aus Sissach wird das Baselbiet auch die kommenden vier Jahre im Ständerat vertreten. Die Politikerin der Grünen erzielt 45\'554 Stimmen, ihr Herausforderer Sven Inäbnit von der FDP lediglich 35\'976 Stimmen – also rund 10\'000 Stimmen weniger. Das Absolute Mehr lag bei 41\'906 Stimmen, die Wahlbeteiligung betrug am Sonntag 44,77 Prozent.
In einer ersten Stellungnahme gegenüber der «Volksstimme» sagt Maya Graf, dass sie während des ganzen Wahlkampfs ein gutes Gefühl hatte und der Wahl positiv entgegenblickte: «Dennoch hatte ich Respekt und bin nun umso erfreuter über das Resultat.»
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16.45 Uhr: Nationale Hochrechnung – SVP gewinnt, Mitte überholt FDP
Die Grünen verlieren bei den Nationalratswahlen laut der ersten SRG-Hochrechnung 4,1 Prozentpunkte und kommen auf einen Wähleranteil von noch 9,1 Prozent. Die Mitte würde mit 14,7 Prozent die FDP (14,6 Prozent) überholen. Grosse Wahlsiegerin dürfte die SVP werden. Mit einem Wähleranteil von 29,0 Prozent steuert die Volkspartei nach Verlusten 2019 wieder ihrem Wählerrekord aus dem Jahr 2015 zu, wo sie einen Wählerinnen- und Wähleranteil von 29,4 Prozent erreichte. Wie der ersten nationalen Hochrechnung der SRG vom Sonntagnachmittag zu entnehmen ist, entsprechen die 29 Prozent einem Zugewinn von 3,4 Prozentpunkten.
Auf der Gewinnerseite landet auch die Mitte. Die Partei käme gemäss der Hochrechnung auf 14,7 Prozent Stimmenanteil. Das sind 0,9 Prozentpunkte mehr als 2019, als sie noch getrennt als CVP und BDP angetreten war. Damit überholt die Mitte knapp die FDP, welche einen Wähleranteil von 14,6 Prozent erreicht, ein Minus von einem halben Prozentpunkt seit 2019. Die SP legt 0,4 Punkte auf 17,2 Prozent zu und ist damit klar zweitstärkste Partei. Hinter den Grünen reiht sich die Grünliberale Partei (GLP) als zweite Siegerin der Wahlen 2019 in die Reihe der Verlierer ein. Sie muss einen Verlust von 0,7 Prozentpunkten auf noch 7,1 Prozent hinnehmen. 

16.30 Uhr: Situation unverändert – Warten dauert an
Die Publikation der Wahlresultate kommt ins Stocken. Noch fehlen 5 Gemeinden bei den Ständeratswahlen – darunter Eptingen, Oltingen, Lupsingen und Rickenbach aus dem Oberbaselbiet sowie Binningen im Unterbaselbiet. Die Resultate aus 6 Gemeinden fehlen im Nationalrat: Binningen, Arlesheim, Füllinsdorf, Oltingen, Lupsingen und Ramlinsburg.

16.00 Uhr: Sitz von Brenzikofer in Gefahr?
80 Gemeinden sind derweil bereits ausgezählt: Dabei zeigt eine Hochrechnung von GFS Bern, dass die Sitzverteilung unverändert bleibt. Medienberichte aufgrund des aktuellen Zwischenstands sind jedoch vorsichtig. In Gefahr ist besonders der Sitz der Grünen-Nationalrätin Florence Brenzikofer aus Oltingen. Ihre Partei verliert deutlich an Wählerstärke, ihr Sitz wackelt.
Das provisorische Regierungsgebäude in Liestal ist am Sonntagnachmittag der Treffpunkt der Polit- und Medienszene des Baselbiets. Immer mehr Politiker, darunter die amtierenden Nationalrätinnen und Nationalräte, treffen im ehemaligen Lehrerseminar ein –  so auch Samira Marti, Elisabeth Schneider-Schneiter, Daniela Schneeberger und Eric Nussbaumer.
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15.30 Uhr: Maya Graf bleibt Ständerätin – Hochrechnung bestätigt Sitzverteilung
Maya Graf (Grüne) ist als Ständerätin des Baselbiets wiedergewählt. Zwar sind erst 78 der 86 Gemeinden ausgezählt, ihr Vorsprung von rund 9000 Stimmen sei jedoch nicht mehr einzuholen. Damit wird die Sissacherin das Baselbiet weiterhin im «Stöckli» vertreten.
Eingetroffen ist gemäss dem Regionaljournal Basel von SRF auch eine erste Hochrechnung der Sitzverteilung für die Nationalratssitze im Baselbiet: Diese bleibe unverändert. Damit hätten die SVP und SP je 2 Sitze, die FDP, Grünen, Die Mitte je 1 Sitz.

15.15 Uhr: Sissacherin Sarah Regez festigt sich den 3. Rang bei der SVP
Die Sissacher Jungpolitikerin Sarah Regez ist auf dem Weg zum dritten Rang auf der Liste der SVP – es sind 73 Gemeinden ausgezählt. Damit wäre Regez Erstnackrückende der Partei hinter Thomas de Courten und Sandra Sollberger – sofern die SVP ihre beiden Nationalratssitze behält. Regez holt damit mehr Stimmen als Parteipräsident Dominik Straumann und wir wohl belohnt für einen offensiven Wahlkampf mit starker Medienpräsenz. Straumann zeigt sich gegenüber Telebasel enttäuscht über sein persönliches Abschneiden, erfreut jedoch über das allgemein starke Resultat der SVP.
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15.00 Uhr: Noch 11 Gemeinden fehlen bis zur Wiederwahl
75 von 86 Baselbieter Gemeinden haben ihre Ergebnisse der Ständeratswahlen publiziert. Maya Graf bleibt unverändert in Führung, rund 8000 Stimmen vor Sven Inäbnit. Graf sichert sich die Zustimmung auch in den grossen Gemeinden des Unterbaselbiets wie Muttenz, Oberwil oder Aesch – teils aber nur knapp.

14.30 Uhr: SVP gewinnt, FDP verliert
Ein verlässlicher Trend bei den Nationalratswahlen im Baselbiet ist noch schwierig auszumachen. Nach 60 ausgezählten Gemeinden ist die SVP die wählerstärkste Partei mit 33% Wähleranteil, gefolgt von SP (22%), FDP (13%) und Die Mitte (11%). Auffallend ist dabei: Im Oberbaselbiet gewinnt die SVP in zahlreichen Gemeinden an Zuspruch. So beispielsweise in Hölstein oder Diegten (je plus 5%), in Langenbruck (+8%) oder in Arboldswil (+10%). Verliererin ist dagegen die FDP. Sie verliert vielerorts an Wähleranteilen – von geringen Verlusten, beispielsweise in Zeglingen (-0.5%) oder Gelterkinden (-1.2%), bis zu sehr starken Einbussen beispielsweise in Niederdorf (-6.4%) oder Bretzwil (-4.9%).

14.15 Uhr: «Ich freue mich sehr»
Erste Stellungnahmen zu den Zwischenresultaten treffen ein. So äussert sich Maya Graf gegenüber dem Regionaljournal Basel von Schweizer Radio SRF erfreut über ihren Vorsprung: «Ich freue mich sehr», sagt die Sissacherin. Das erfreuliche Zwischenresultat bestätige, dass das Baselbieter Stimmvolk ihre Arbeit in Bern schätze. Dennoch will sie noch nicht von einem Sieg sprechen, da die grossen Unterbaselbieter Gemeinden noch nicht ausgezählt sind.
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14.00 Uhr: Graf hängt Inäbnit ab
Maya Graf hat nun mehr als 6000 Stimmen Vorsprung. Sie kann auch in grösseren Gemeinden wie Arlesheim oder Liestal mehr als 60 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen. Es sind 68 Gemeinden ausgezählt.

13.30 Uhr: Inäbnit gewinnt in Hemmiken, Graf in Birsfelden
Maya Graf liegt auf dem Weg zur Wiederwahl als Ständerätin noch immer auf Kurs. Nach 49 von 86 ausgezählten Gemeinden hat sie einen Vorsprung von rund 1800 Stimmen – und baut diesen kontinuierlich aus. Dennoch hat sie nicht alle Gemeinden auf ihrer Seite: So kann Sven Inäbnit beispielsweise in Hemmiken oder Giebenach mehr Stimmen auf sich vereinen, Graf hat dagegen in der Grossgemeinde Birsfelden die Nase vorn.
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13.00 Uhr: Unveränderter Trend bei Ständeratswahlen
Auch nach 36 ausgezählten Gemeinden ist der Trend bei den Ständeratswahlen im Baselbiet unverändert. Die Bisherige Maya Graf kann ihren Vorsprung weiter ausbauen. Zurzeit hat sie rund 9500 Stimmen erhalten, 1500 mehr als ihr Konkurrent von der FDP.
Ein Blick über die Kantonsgrenze in die Stadt: Eva Herzog wurde als Ständerätin bestätigt. Die SP-Politikerin liess ihre Konkurrenten Balz Herter (Mitte) und Pascal Messerli deutlich hinter sich. 

12.30 Uhr: Maya Graf baut Vorsprung aus
Bei den Ständeratswahlen kann Maya Graf ihren Vorsprung ausbauen: 27 von 86 Gemeinden sind ausgezählt. Graf (Grüne) kann rund 6000 Stimmen auf sich vereinen, Sven Inäbnit (FDP) deren 5000 Stimmen. Ein Erfolg gelingt Maya Graf in ihrer Wohngemeinde Sissach: Sie sichert sich 62 Prozent der eingelegten Wählerstimmen.

12.00 Uhr: Hauchdünner Vorsprung für Maya Graf
Die ersten Ergebnisse der Ständeratswahlen liegen vor: Nach 14 von 86 Gemeinden hat Maya Graf einen hauchdünnen Vorsprung von gerade einmal 24 Stimmen. Ausgezählt sind kleinere Gemeinden im Oberbaselbiet sowie im Laufental.

11.50 Uhr: Willkommen zum Wahlsonntag der «Volksstimme»
Heute werden National- und Ständerat neu gewählt. Welche sieben Politikerinnen und Politiker vertreten das Baselbiet in den kommenden vier Jahre im Nationalrat? Und wird Maya Graf als Ständerätin bestätigt – oder sorgt Sven Inäbnit (FDP) für die Überraschung des Tages? In den kommenden Stunden berichten wir regelmässig über neuste Trends und Informationen rund um den Wahlsonntag im Baselbiet.

Am Ticker für Sie: sf.
(Bilder von: tho./je./mef./ch.)


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