Deponie treibt Bürger in den Ruin

Mi, 07. Apr. 2021

Sebastian Schanzer

 

Knapp eine halbe Million Franken hat die Deponie Eichenkeller ihre Eigentümer, die Bürgergemeinde Reigoldswil und einen Landwirt, gekostet, seit vor ziemlich genau sieben Jahren eine nahe gelegene Erdgasleitung explodierte. Die Explosion hinterliess damals einen rund 3 Meter tiefen und 8 Meter langen Krater im Hang unterhalb der Seewenstrasse. Die Deponie musste nach gerade einmal zwei Jahren in Betrieb vorsorglich überwacht werden. Bis zu ihrer definitiven Stilllegung 2017 wurde kein Material mehr abgelagert.

Ausgelegt war die Deponie auf 300 000 Kubikmeter Inertstoffe und Aushubmaterial. Bis zum Ereignis im März 2014 war sie zu rund einem Drittel aufgefüllt. Einen Gewinn hätte sie aber erst ab einer Deponiemenge von rund 120 000 Kubikmetern abgeworfen, wie der…

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