Auch kein Fasnachtsumzug im Waldenburgertal

Sa, 29. Feb. 2020

Über weitere Veranstaltungen wird noch entschieden

md. Nach dem Fasnachtsumzug von Sissach und dem in Gelterkinden wurde auch der Umzug in Oberdorf abgesagt, der morgen hätte stattfinden sollen. «Das Risiko war zu gross», sagt Tamara Binggeli, Präsidentin des Oberdörfer Fasnachtskomitees. Normalerweise besuchen keine 1000 Leute den Umzug – Anlässe mit mehr Personen sind bis zum 15. März untersagt – deshalb hätte der Umzug nicht zwangsläufig abgesagt werden müssen. Da jedoch die deutlich grösseren Umzüge in Liestal und Sissach bereits abgesagt worden sind, sei die Wahrscheinlichkeit gross gewesen, dass viele Fasnächtler nach Oberdorf gepilgert wären, dem demnach einzigen stattfindenden Anlass. «Das wären schnell mehr als 1000 Leute gewesen», so Binggeli.

Was die weiteren Veranstaltungen angeht, laufen nun die weiteren Abklärungen. «Wir hoffen, wenigstens die Beizenfasnacht und den Fackelumzug am Sonntagabend durchführen zu können», sagt Binggeli. Das Fasnachtskomitee arbeite auf Hochtouren daran, abzuklären, was vielleicht doch noch stattfinden könne. Die vom Kantonalen Krisenstab bereitgestellte Hotline sei jedoch offenbar gut genutzt.

Die Absage sei eine Enttäuschung sagt Binggeli: «Es ist eine Katastrophe, dass wir den Umzug nicht durchführen können», sagt sie. Die Arbeit von vielen Menschen des ganzen vergangenen Jahres sei damit umsonst. «Obwohl das sehr bedauerlich ist, werden wir uns aber den Vorgaben des Kantons fügen und seine Entscheide akzeptieren.»

Eine weitere Hiobsbotschaft kommt aus Liestal. Die Rotstab-Clique muss ihr beliebtes Cabaret absagen. «Höhere Instanzen» hätten dies beschlossen, teilt die Clique mit.

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