«Ritalin sollte eine Notlösung bleiben»

Do, 13. Feb. 2020

«Sougoof» oder «Zappelphilipp» hiessen schwierige Kinder früher. Heute bekommen sie das Etikett «ADHS» verpasst. In ausgeprägten Fällen verschreiben Ärzte Ritalin, das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Teilweise ginge es jedoch auch ohne die Wunderpille, sagt Dr. med. Ulrike Güdel.

Nelly Anderegg

Früher nannte man sie «Zappelphilipp» – Kinder mit schier unbändigem Bewegungsdrang, Konzentrationsschwierigkeiten und Unbeherrschtheit. Es gab sie schon immer. Die Diagnose lautet heute Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS. Wieso nehmen die Diagnosen ADHS rapide zu? Haben sich die Kinder verändert oder ist die Gesellschaft so sehr anders geworden? Seit 20 Jahren beschäftigt sich Dr. med. Ulrike Güdel, die in Reigoldswil eine Arztpraxis führt, mit dem Thema. Sie sagt,…

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