«Das Sportlerherz blutet»

Di, 16. Feb. 2021

Sebastian Wirz

Herr Senn, im Sommer sagten Sie im Interview mit der «Volksstimme», eine Absage der Kunstturn-Europameisterschaft in Basel wäre emotional eine Tragödie. Nun findet die EM statt, aber ohne Zuschauer, was Sie als Wettkampfchef gar nicht in Betracht ziehen wollten. Wie steht es um Ihre Gemütslage?
Emanuel Senn:
Eine Tragödie ist es nicht, weil wir die EM durchführen können, aber gut ist mein Gefühl auch nicht gerade. Das Sportlerherz blutet. Gerade aus Schweizer Sicht: Was die heimischen Turnerinnen und Turner hier hätten erleben können, wäre mit Zuschauern riesig gewesen. Ich nehme aber gleichzeitig wahr, dass sich der Anspruch der Athletinnen und Athleten geändert hat. Nach einem ganzen Jahr, in dem fast keine Wettkämpfe stattgefunden haben, sind sie froh, werden die…

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