ZOOLOGISCH

Fr, 16. Okt. 2020

Hätzle

Daniel Zwygart

Nun ist er wieder unterwegs, der Eichelhäher oder Hätzle, wie man ihm bei uns im Baselbiet sagt. Unermüdlich fliegt er hin und her und transportiert Eicheln in seinem Schnabel – so kam er ja auch zu seinem Namen. Die Eichel im Schnabel ist oftmals nur die «Spitze des Eisbergs», denn in seiner dehnbaren Speiseröhre speichert er bis zu 10 weitere Eicheln.

Und wohin damit? Der Eichelhäher sucht sich seine Lagerstandorte gezielt aus. Halboffene Wälder, offenes Grasland in Waldrandnähe mit nicht zu hohem Gras – alles Lebensräume, in denen Eicheln gut keimen können. Hat der Eichelhäher einen geeigneten Ort gefunden, hackt er eine kleine Öffnung in den Boden und stopft die Eichel oder auch mal Buchnüsschen oder eine Baumnuss hinein und deckt sie leicht zu. Dabei schaut er…

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