Offene Türen am Schulhausfest
Das Thürner Schulhaus hat einen Neubau erhalten. Die Gemeinde lud zur Besichtigung und viele Eltern nutzten die Gelegenheit. Die Kinder genossen vor allem die zahlreichen Spielmöglichkeiten.
Peter Stauffer
Die Protagonisten am ...
Offene Türen am Schulhausfest
Das Thürner Schulhaus hat einen Neubau erhalten. Die Gemeinde lud zur Besichtigung und viele Eltern nutzten die Gelegenheit. Die Kinder genossen vor allem die zahlreichen Spielmöglichkeiten.
Peter Stauffer
Die Protagonisten am Schulhausfest in Thürnen waren unüberhör- und -sehbar: die Kinder. Das war auch richtig so, war das Festgelände doch ihre alltägliche «Arbeitsstätte». An diesem Samstag stand für einmal aber nicht das Lernen im Vordergrund. Die Kinder genossen die vielen Spielmöglichkeiten. Das Wetter spielte auch mit, sodass zum Beispiel das Schokokuss- und Büchsenschiessen im Freien aufgebaut werden konnten. Viele der Kinder nutzten daneben die Gelegenheit, ihre Eltern, ihre Verwandten oder andere Gäste durch das Schulhaus zu führen.
Im Zentrum des Interesses stand aber naturgemäss der Neubau, errichtet zwischen den bereits bestehenden älteren Schulgebäuden. Die vier neuen Klassenzimmer auf zwei Ebenen – jedes mit einem eigenen Gruppenraum – machen einen einladenden Eindruck. Vielleicht kam bei einigen älteren Semestern ein bisschen Neid auf, wenn sie an ihr eigenes Schulzimmer zurückdachten, in welchem sie ihre Schulzeit verbracht hatten.
Bei der Eröffnungsrede des Schulfestes vor den voll besetzten Tischreihen in der Mehrzweckhalle gab Gemeindepräsident Alfred Hofer seiner Freude über den gelungenen Neubau Ausdruck. Das Ziel, genügend Schulraum im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Dorfs zu schaffen, sei vollauf erreicht. Er fand auch, dass der Kredit von gut 3,8 Millionen Franken – den die Gemeindeversammlung im Herbst 2017 bewilligt hatte – gut angelegt sei.
Davon konnten sich die Besucher und Besucherinnen nach der symbolischen Schlüsselübergabe und dem gelungenen Schülerkonzert beim Flanieren durch die alten und neuen Gebäude selber überzeugen. Zur Verbindung von Alt und Neu dient eine Passerelle. Im Zuge des Neubaus war es durch Sanierungsarbeiten am Altbau möglich gewesen, auch für die Lehrkräfte einen Arbeitsraum samt dazugehörender kleiner Küche einzurichten. Ein wichtiger Aspekt bei der Neugestaltung war es auch, die neuen Räume und auch die WC-Anlagen behindertengerecht zu erstellen – in der heutigen Zeit eigentlich eine Selbstverständlichkeit.