Frecher Frevel in Privatwald

Do, 02. Jul. 2020

Christian Horisberger

Dieser Tag macht Margrit Fiechter heute noch traurig und ohnmächtig. Ein Spaziergang führte die Böckterin vor einiger Zeit wieder einmal zu einem kleinen Waldstück im Gebiet Welschenfohren. Es gehört ihrer Familie, seit sie denken kann. Vor fünf Jahren ist es ausgelichtet worden. Der Revierförster hatte entschieden, was gefällt werden soll, damit einige Dutzend junge, aufstrebende Buchen Platz und Licht haben, um zu gedeihen.

Was Fiechter bei ihrem Spaziergang vorfand, traf sie mitten ins Herz: Etwa 30 junge Buchen und Tannen waren auf dem privaten Waldstück und in unmittelbarer Umgebung auf Knie- bis Brusthöhe abgesägt worden, die meisten der gerade gewachsenen Stämmchen hatten einen Durchmesser von 5 bis 10 Zentimetern. Dazu wies die Rinde mehrerer älterer,…

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