MEINE WELT

Fr, 14. Feb. 2020

Beharrlich langsam

Vielleicht erinnern Sie sich an meine letzte Kolumne. Sie handelte von der Zeit an sich und von einer Lebensweisheit der österreichischen Erzählerin Marie von Ebner-Eschenbach: «Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.»

Philosophen beschreiben die Zeit als «das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend und zur Zukunft hinführend». Über einen derartigen Satz mag ich schon gar nicht nachdenken. Wie viel schöner ist doch eine Spielart der Zeit: die Langsamkeit! Langsam zu sein, hat in unserer Gesellschaft einen eher schlechten Ruf. Langsame Menschen leisten nichts und ruhen sich auf dem Buckel anderer aus. Langsame Menschen schauen den anderen bei der Arbeit zu. Soweit die Vorurteile.

Die Menschen auf der kleinen…

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